Elektrosmog, Was soll das sein?

Ohne komfortable Kommunikationselektronik müssten wir wieder auf den Briefträger warten, uns an der Telefonzelle anstellen und uns Informationen in der Stadtbibliothek oder Tageszeitung zu Gemüte führen. Jeden Tag bieten uns technische Raffinessen zunehmend bessere Möglichkeiten zu kommunizieren und an neueste Informationen zu kommen. Über gesundheitliche Nebeneffekte macht man sich aber eher weniger oder überhaupt keine Gedanken.

Was ist Elektrosmog?

Im Bereich der Niederfrequenz gibt es elektrische und magnetische Wechselfelder. In der Hochfrequenz sprechen wir von elektromagnetischen Wellen. Der Übergang von der Nieder- zur Hochfrequenz ist gleitend und nicht klar abgegrenzt. Alle Felder und Wellen nehmen mit zunehmendem Abstand überproportional stark ab.

Man hört oder riecht die gepulste Energie nicht, man kann sie nur erahnen

Nutzung vermeiden oder Reduzieren
Es gibt verschiedene Quellen von Elektrosmog, die sie selbst kontrollieren können. Am Beispiel moderner Kommunikation gibt es einfache Regeln. Zum Beispiel die Ersetzung eines DECT Telefons durch ein Schnurgebundenes Telefon oder das Ausschalten eines Mobiltelefones, wenn es nicht genutzt. So einfach geht es in der heutigen Zeit nicht immer und häufig befinden sich die Strahlungsquellen außerhalb ihrer eigenen Räume (Mobilfunkmast) welche Sie sich durch geeignete Abschirmung blockieren sollten.
Manchmal hilft leider nur noch der Umzug in besser geeignete Räumlichkeiten, um Abstand von Strahlungsquellen zu gewinnen.


Abschirmung nach dem Faradayschen Käfig Prinzip

Ein Faraday Käfig ist eine elektromagnetischer geschlossene Umhüllung eines Raumes mit Anschluss zur Erdung. Innerhalb dieses Raumes dürfen sich keine Quellen von elektromagnetischer Strahlung befinden. Der Faraday Käfig besteht aus leitendem, stark dämpfenden oder reflektierendem Material. Trifft nun Strahlung auf den Käfig, wird diese über die Erdung abgeleitet. Innerhalb des Käfigs kann niemals Strahlung eindringen. Alle Abschirmmaßnahmen sollten mit einem Fachmann festgelegt werden, um idie Ursachen und Richtungen der Strahlung zu orten und auszuschalten.

Das beste am Markt verfügbare Abschirmgewebe mit höchster Dämpfung und Reduzierung

der Strahlung auf fast Null. Korrekte Ausführung vorausgesetzt.

Elektrosmog-Untersuchungen
Erfahrene Fachleute bieten so genannte Untersuchungen an, welche die technische  Messung vorhandener elektrischer, magnetischer und elektromagnetischer Störungen  nach baubiologischen Richtwerten beinhalten. Dabei sollten vorzugsweise geprüfte Messgeräte anerkannter Hersteller, wie  z.B.GigaHertz Solutions, Fauser, GeniTron Instruments, Unitec Verwendung finden. Die Untersuchung ist Teil der Schlafplatzuntersuchung, kann jedoch auch als  Einzelleistung gebucht werden.

Fragen Sie uns nach kompetenten Baubiologen, die wir Ihnen für Elektrosmog-Untersuchungen empfehlen können.

Radon

Natürliche radioaktive Stoffe begleiten uns schon seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte. Radon ist ein Stoff, welcher in geringen Konzentrationen überall in der Luft vorhanden ist. Vor ca. 100 Jahren  wurde natürlich vorkommendes Radon entdeckt. Erst nach weiteren 50 Jahre konnte man nachweisen, dass eine hohe Radonkonzentration Lungenkrebs verursachte. In einigen Regionen wie z.B. in unserem Erzgebirge kann, bedingt durch besondere Geologie oder Bergbau - die Radonkonzentration so hoch werden, dass Gesundheitsschäden auf Dauer nicht ausgeschlossen werden können. Man weiß, dass Radon auch bei niedriger Konzentration, wie es in vielen deutschen Regionen und Haushalten vorkommt, Krebs auslöst. Planer, Verarbeiter und Bauherren sollten sich verbindliche Ratschläge von Fachleuten einholen. Mit Messungen und baulichen Maßnahmen lassen sich Radonprobleme lösen und schützen so Ihre Gesundheit.

Die von uns empfohlene Radonschutzbahn eignet sich besonders für Gebäude, welche einer großen Radonkonzentration dauerhaft ausgesetzt sind. Das Material ist absolut Gasdicht und Wasserdampfsperrend eingestellt und ist für eine Radonschutzmaßnahme bestens geeignet. Alu-PE-Verbundmaterial, UV-geschützt und alkaliresistent, sd-Wert DIN EN 12572/A: > 1200 m, Radondurchlässigkeit: In Verbindung mit einem Sachverständigen objektbezogen messbar. (kostenpflichtig)

Radon ist ein farb-, geruch- und geschmacklos Edelgas. Radon gehört zu den wenigen Elementen, die von Natur aus radioaktiv sind. Es ist eines der 13 Zerfallsprodukte des natürlich vorkommenden, radioaktiven Schwermetalls Uran. Da Uran, wenn auch nur in geringen Konzentrationen, überall in der Erdkruste vorhanden ist, ist Radon ebenfalls überall im Erdreich nachzuweisen. Über verschiedene Transportwege, Risse und Spalten kann es dann aus dem Boden in die Luft gelangen. Man findet es im Erdreich, im Freien und in Häusern wieder.

Wie kommt Radon ins Haus?

Die Luft in den Poren des Erdreichs hat eine Radonkonzentration von 10 000 bis über 100 000 Bq/m3. Aus dem Erdreich aufsteigendes Radon verdünnt sich in der Atmosphäre und zerfällt dort. Die Radonkonzentration beträgt daher im Freien nur zwischen 8 und 30 Bq/m3. Wenn man Radon allerdings daran hindert sich zu verdünnen, können wesentlich höhere Konzentrationen entstehen. Dies kann zum Beispiel in Gebäuden der Fall sein: Radon kann vor allem durch Undichtigkeitenim Kellerboden oder den Fundamenten in das Gebäude eindringen und sich dann in der Raumluft anreichern. Im Durchschnitt liegt die Radonkonzentration in Gebäuden bei etwa 50 Bq/m3, es wurden aber in seltenen, extremen Fällen in Deutschland auch Konzentrationen über 10 000 Bq/m3 gemessen.

Die Höhe der Radonkonzentration in einem Gebäude ist von den folgenden Umständen abhängig:

- erhöhte Uran- oder Radiumkonzentration  
- Risse und Klüfte in der Erdkruste begünstigen das Austreten des Radons aus tiefen Schichten 
- In älteren Häusern begünstigen oft undichte Kellerböden das Eintreten des Radons
- kann auch durch kleine Undichtigkeiten wie Fugen, Risse und Rohrdurchführungen eindringen
- Dichtschließende Fenster und Türen verhindern den Luftaustausch, so kann eingedrungene  Radon nicht 
  wieder aus dem Gebäude entweichen.

Wie vermeidet man Radon in einem bestehenden Gebäude oder in einem Neubau?

Abdichten der Bodenplatte am Besten mit unserer Radonstop-Folie . Weiteres Abdichten von Rissen, Fugen und Rohrdurchführungen im Keller (erdberührte Wände) verhindert das Eindringen von Radon aus dem Erdreich. Dafür bieten wir ein dauerhaft klebendes System-Butylband an. Auch durch kleine Spalte, die beispielsweise um einen Bodensiphon liegen, können erhebliche Mengen Radon in den Keller gelangen. Das Abdichten des Ausbreitungsweges vom Keller in die Wohnräume, senkt die Radonkonzentration in den Wohnräumen. Eine dicht schließende Kellertür kann hier Abhilfe schaffen. Die radondichte Radonstop-Folie ist so elastisch, dass es auch kleinste Risse überbrückt. Auch dies entspricht heute dem Stand der Technik.  

Bei einem Neubau ist zu empfehlen die Radonstop-Folie unter der Bodenplatte oder alternativ unter dem Estrich vollflächig zu verlegen.

Fragen Sie uns dazu. Wir sind fachlich qualifiziert und bieten Ihnen eine Lösung an.

 

Gibt es Radon auch im Trinkwasser?

Das Trinkwasser enthält zwischen 5 und etwa 100 Bq/l Radon, das ebenfalls aus dem Erdreich stammt. Radon löst sich im Erdreich ähnlich wie Kohlensäuregas im Grundwasser. Wird das Wasser erwärmt oder durchmischt, gast das Radon aus und gelangt so in die Raumluft. Die geringe Freisetzung des Radons beim Duschen oder Baden führt zu keiner besonderen Belastung durch eingeatmetes Radon.

 

Kann Radon auch aus dem Baumaterial stammen?

Aus Schweden wurde berichtet, dass Radon aus dem Baumaterial zu einer erhöhten Radonkonzentration in der Raumluft führen kann. Dort wurden bis in die 70er Jahre Steine verwendet, die aus uranhaltigem Alaunschiefer hergestellt waren. Dieses Material wird in Deutschland nicht verwendet. Baumaterial ist daher in Deutschland keine Ursache für hohe Radonkonzentrationen in Innenräumen. Allerdings gibt es Lehmabbaugebiete, die stärker von Radon angereichert sein können.